Holzschädlingsbekämpfung

 Das Heißluftverfahren als Bekämpfungsmaßnahme -

Das Heißluftverfahren zur Abtötung von Holzschädlingen beruht auf der Tatsache, dass bei einer bestimmten Temperatur (ab 46 Grad C.) die Eiweißzellen der Holzschädlinge (Ei, Larve, Käfer, Puppe) zerstört werden. Je höher die Temperaturen, umso schneller erfolgt die Abtötung. Aufgrund wissenschaftlicher Untersuchungen ist bei einer Temperatur von 55 Grad C. und einer Einwirkzeit von 30 Minuten eine sichere Abtötung gewährleistet.

Die ersten Hausbockbekämpfungen mit Heißluft wurden bereits 1930 durchgeführt. In den letzten Jahren wurden viele tausend Dachstühle mit Heißluft behandelt. Das Verfahren ist in der DIN 68800 Holzschutz im Hochbau anerkannt und zugelassen. Als chemiefreie Bekämpfungsmethode hat das Heißluftverfahren durch seine gesundheitliche Unbedenklichkeit einen großen Vorteil und gewinnt beim kritischen Verbraucher immer mehr an Bedeutung.